Welpenrechner
Wie groß wird er, wie viel frisst er, wie weit darf er laufen — mit ehrlichen Bereichen statt erfundener Genauigkeit.
Dein Welpe
Kurven nach Salt et al. (2017)14,9–17,0 kg erwartetes Endgewicht
Diese Woche
ändert sich mit jedem Wachstumsschritt71,87 € im Monat für Futter
Median von 69 Welpenfuttersorten mit belegtem Preis. Die mittlere Hälfte liegt zwischen 49,58 € und 107,10 €, die günstigste bei 22,90 €. Welpenfutter im Preisvergleich.
1.081 kcal pro Tag
Davon höchstens 108 kcal aus Leckerli.
284 Gramm Futter pro Tag
Bei 380 kcal/100 g. Auf drei Mahlzeiten verteilen.
20 Minuten je Spaziergang
Faustregel: 5 Minuten je Lebensmonat, zweimal täglich. Umstritten und nicht durch Studien belegt — freies Spiel im eigenen Tempo zählt nicht mit.
Bis er ausgewachsen ist, kommen in den nächsten 10 Monaten rund 729 € an Futter zusammen — mit der mittleren Hälfte der Sorten zwischen 503 und 1.086 €. Nach oben ist die Spanne offen: Die teuersten Sorten im Vergleich sind Nassfutter in Portionsbeuteln, bei denen man je Kalorie überwiegend Wasser bezahlt. Eine Hochrechnung auf einer Schätzung — steht das Endgewicht anders, verschiebt sich alles mit.
Der Energiebedarf sinkt relativ zum Körpergewicht, je näher der Welpe dem Endgewicht kommt. Wer die Menge einmal einstellt und dann laufen lässt, füttert im zweiten Lebenshalbjahr fast zwangsläufig zu viel.
Der erwartete Verlauf
Das Band ist die Unsicherheit, nicht ein FehlerWaagerecht das Alter in Monaten, senkrecht das Gewicht in Kilogramm. Das Band zeigt den Bereich, den die beiden gängigen Datengrundlagen aufspannen — der Punkt ist dein Welpe. Liegt er dauerhaft außerhalb des Bandes, lohnt ein tierärztlicher Blick.
Das Zeitfenster, das sich nicht verschieben lässt
Zwischen der 3. und etwa 16. Lebenswoche liegt die Sozialisierungsphase. Was dein Hund in dieser Zeit kennenlernt — Untergründe, Geräusche, Menschen, Artgenossen, Autofahren, Alleinsein — nimmt er als normal an. Was er nicht kennenlernt, lässt sich später nur mit deutlich mehr Aufwand nachholen.
Das Fenster schließt sich unabhängig davon, ob man vorbereitet ist. Deshalb bringt strukturiertes Training in dieser Zeit am meisten — und kostet am wenigsten.
3.–16. Lebenswoche
Bei deinem Hund ist diese Phase vorbei. Nachholen geht, dauert nur länger.
Die Wochen, die nicht wiederkommen
Die Tierschutz-Hundeverordnung schreibt vor: 8 Wochen beim Muttertier, danach mindestens 4 Stunden Betreuung am Tag bis Woche 20 — und genau in diese Wochen fällt das Sozialisierungsfenster. Was ansteht, was das Gesetz verlangt und woran man eine gute Welpengruppe erkennt: Welpen-Erziehung, die ersten 20 Wochen.
Häufige Fragen
Wie groß wird mein Welpe?
Aus dem aktuellen Gewicht und dem Alter lässt sich das Endgewicht abschätzen, weil Welpen je nach Größenklasse einem typischen Wachstumsverlauf folgen. Mit 12 Wochen haben Zwergrassen etwa 44 Prozent ihres Endgewichts erreicht, kleine Rassen 39, mittlere 35, große 28 und Riesenrassen 23 Prozent. Die verfügbaren Datenquellen weichen allerdings besonders bei großen Rassen deutlich voneinander ab, weshalb eine seriöse Schätzung immer ein Bereich ist und keine einzelne Zahl.
Wie viel Futter braucht ein Welpe pro Tag?
Der Energiebedarf eines Welpen berechnet sich nach der Wachstumsformel 130 mal Körpergewicht hoch 0,75 mal 3,2 mal dem Ausdruck e hoch minus 0,87 mal p minus 0,1, wobei p das aktuelle Gewicht geteilt durch das erwartete Endgewicht ist. Die Futtermenge in Gramm ergibt sich, indem man diesen Bedarf durch die Energiedichte des Futters teilt. Weil der Bedarf pro Kilogramm mit jedem Wachstumsschritt sinkt, muss die Menge regelmäßig neu berechnet werden.
Wie lange darf ein Welpe spazieren gehen?
Die verbreitete Faustregel lautet fünf Minuten je Lebensmonat, zweimal täglich. Ein vier Monate alter Welpe käme damit auf zwei Spaziergänge von je 20 Minuten. Diese Regel ist allerdings nicht durch belastbare Studien gedeckt und unter Fachleuten umstritten. Gemeint ist gezieltes Gehen an der Leine, nicht freies Spiel im eigenen Tempo.
Wann ist ein Hund ausgewachsen?
Das hängt von der Größenklasse ab. Zwergrassen sind mit etwa acht bis neun Monaten ausgewachsen, kleine Rassen mit zehn bis elf, mittelgroße mit zwölf bis vierzehn, große mit vierzehn bis achtzehn und Riesenrassen erst mit achtzehn bis vierundzwanzig Monaten.
Wie gerechnet wird
Endgewicht. Welpen folgen je nach Größenklasse einem typischen Wachstumsverlauf. Wir verwenden zwei verbreitete Datengrundlagen: die Zentilkurven nach Salt et al. (2017), PLOS ONE 12(9):e0182064 — erstellt aus 50 000 Hunden in idealer Körperkondition, gefiltert aus über sechs Millionen tierärztlichen Messungen — sowie gängige Wachstumstabellen auf Basis von AKC-Rassestandards und Waltham-Daten. Zur Arbeit von 2017 existiert eine Korrektur von 2024, die nicht alle Zweitquellen eingearbeitet haben.
Warum ein Bereich und keine Zahl. Diese beiden Grundlagen widersprechen sich — bei großen Rassen um bis zu 15 Prozentpunkte. Für einen Hund mit 40 kg Endgewicht bedeutet das im sechsten Monat 22 kg nach der einen und 28 kg nach der anderen Quelle. Wir zeigen deshalb die Spanne, die die Datenlage hergibt. Bemerkenswert dabei: Die Unsicherheit hängt an der Größenklasse, nicht am Alter — bei großen Rassen bleibt die Vorhersage grob, auch wenn der Hund älter wird.
Energiebedarf. Nach der Wachstumsformel 130 × kg^0,75 × 3,2 × (e^(−0,87 × p) − 0,1), wobei p das aktuelle Gewicht im Verhältnis zum erwarteten Endgewicht ist. Der Bedarf je Kilogramm sinkt mit jedem Wachstumsschritt.
Bewegung. Die Faustregel von fünf Minuten je Lebensmonat ist weit verbreitet, aber nicht durch belastbare Studien gedeckt und unter Fachleuten umstritten. Wir nennen sie, weil danach gefragt wird — nicht, weil sie bewiesen wäre.
Alle Werte sind Richtwerte für gesunde Hunde und ersetzen keine tierärztliche Beratung. Bei auffälligem Wachstum, Untergewicht oder schnellem Zulegen gehört der Hund in fachliche Hände — gerade bei großen Rassen, wo zu schnelles Wachstum die Gelenke belastet.