Auswertungen
Was 1213 Futter von 93 Marken über den Markt verraten, wenn man Deklaration und Preis zusammen betrachtet.
Alle Zahlen auf diesen Seiten werden bei jedem Seitenaufbau neu aus der Datenbank gerechnet. Keine ist von Hand eingetragen — das ist der Grund, warum sie nicht veralten können, und zugleich der Grund, warum sie sich ändern, wenn neue Sorten dazukommen. Jede Sorte trägt ihre Quelle.
Hundefutter
1213 Sorten mit PreisDer Kilopreis führt in die Irre
77/96 Marken drehen die Reihenfolge um, sobald man je Kalorie rechnet
Im selben Regal derselben Marke dreht sich die Reihenfolge um, sobald man je Kalorie statt je Kilo rechnet. Das günstigste Futter nach Kilopreis ist nicht das günstigste in der Fütterung.
Auswertung ansehen →Bei welcher Sorte der Mengenrabatt fehlt, sieht man nicht
21,4 % Ersparnis bei der mittleren von 158 Sorten mit mehreren Gebinden
Der erwartete Mengenrabatt ist bei einem Teil der Produkte nicht vorhanden — bei manchen ist die große Packung je Kilo sogar teurer. Gemessen an derselben Sorte in verschiedenen Gebinden.
Auswertung ansehen →Die Eigenmarke ist nicht automatisch billiger
−32 % liegt die Handelsmarke beim Trockenfutter gegenüber der Herstellermarke
Handelsmarken gelten als der günstige Weg. Je Kalorie gerechnet liegen sie teils über Markenfutter, das im Ruf steht, teuer zu sein.
Auswertung ansehen →Die Atwater-Schätzung unterschätzt systematisch
+1,2 % mittlere Abweichung über 245 Sorten, die kcal und Feuchtigkeit deklarieren
Die Formel, mit der fast alle Rechner den Kaloriengehalt schätzen, weicht messbar von der Herstellerangabe ab — nachgemessen an allen Sorten, die den Wert selbst deklarieren.
Auswertung ansehen →Wie weit die Monatskosten auseinanderliegen
10–89 € im Monat für einen 20-kg-Hund, von der günstigsten bis zur mittleren Sorte
Derselbe Hund, derselbe Bedarf, dieselbe Rechnung — und trotzdem ein Vielfaches Unterschied, je nachdem was im Napf landet.
Auswertung ansehen →Nass oder trocken — was kostet mehr?
4,4× kostet Nassfutter je 1 000 kcal gegenüber Trockenfutter, je Median
Der Kilopreis lässt beide Arten ähnlich aussehen. Je Kalorie liegt das Nassfutter um ein Vielfaches darüber — und beim Hund spricht, anders als bei der Katze, kein Wasserbedarf dagegen.
Auswertung ansehen →Katzenfutter
1145 Sorten mit PreisDer Kilopreis führt bei Katzenfutter in die Irre
72/88 Marken drehen die Reihenfolge um, sobald man je Kalorie rechnet
Derselbe Befund wie beim Hund, nur breiter belegt: Der Katzenbestand trägt ihn mit 88 Marke-Art-Gruppen gegenüber 96 beim Hund. Was den Rang dreht, ist der Fettgehalt — nicht das Wasser.
Auswertung ansehen →Was Katzenfutter im Monat wirklich kostet
23–85 € im Monat für eine 4-kg-Wohnungskatze, mittlere 80 % der Nassfuttersorten
Derselbe Energiebedarf, dasselbe satte Tier — und trotzdem ein völlig anderer Betrag am Monatsende, je nachdem welche Dose im Napf landet.
Auswertung ansehen →Lohnt die Großpackung bei Katzenfutter?
25/142 Sorten sparen im größten Gebinde weniger als drei Prozent je Kilo
Bei der Katze geht es nicht um Säcke, sondern um Multipacks mit zwölf, achtzehn oder vierzig Portionen. Der erwartete Mengenrabatt fehlt überraschend oft ganz.
Auswertung ansehen →Nass oder trocken — was kostet die Katze mehr?
4,4× kostet Nassfutter je 1 000 kcal gegenüber Trockenfutter, je Median
Dieselbe Rechnung wie beim Hund, aber eine andere Antwort: Bei der Katze hält das Wasser im Futter dagegen. Sie trinkt von sich aus wenig und deckt einen großen Teil ihres Bedarfs über die Nahrung.
Auswertung ansehen →Wie die Zahlen entstehen
Grundlage sind die analytischen Bestandteile, die nach VO (EG) Nr. 767/2009 auf jeder Packung stehen müssen. Daraus wird die umsetzbare Energie berechnet: kcal/100 g = 3,5 × Protein + 8,5 × Fett + 3,5 × NFE. Gibt der Hersteller selbst einen kcal-Wert an, hat dieser Vorrang. Der Preis kommt vom Händler mit Abrufdatum. Mehr dazu unter Transparenz.
Die Datenbank ist kein Marktabbild. Sie enthält, was verbreitet gefüttert wird, nicht das gesamte Sortiment — Befunde daraus beschreiben diesen Ausschnitt, nicht den Gesamtmarkt. Wo eine Zahl auf wenigen Sorten beruht, steht das dabei. Jede der fünf Seiten nennt am Ende ausdrücklich, wo ihre Aussage endet.
Nachrechnen lässt sich alles mit dem eigenen Tier: im Futterrechner, im Katzenrechner und im Kostenrechner.