Auswertungen
Befunde für Hunde- und Katzenfutter, wenn man Deklaration und Preis zusammen betrachtet. Die Stichproben stehen direkt bei den Ergebnissen.
Alle Zahlen auf diesen Seiten werden bei jedem Seitenaufbau neu aus der Datenbank gerechnet. Keine ist von Hand eingetragen — das ist der Grund, warum sie nicht veralten können, und zugleich der Grund, warum sie sich ändern, wenn neue Sorten dazukommen. Jede Sorte trägt ihre Quelle.
Hundefutter
1.329 erfasst · 1.235 mit PreisDer Kilopreis führt in die Irre
84/101 Marken drehen die Reihenfolge um, sobald man je Kalorie rechnet
Im selben Regal derselben Marke dreht sich die Reihenfolge um, sobald man je Kalorie statt je Kilo rechnet. Das günstigste Futter nach Kilopreis ist nicht das günstigste in der Fütterung.
Auswertung ansehen →Bei welcher Sorte der Mengenrabatt fehlt, sieht man nicht
22,3 % Ersparnis bei der mittleren von 185 Sorten mit mehreren Gebinden
Der erwartete Mengenrabatt ist bei einem Teil der Produkte nicht vorhanden — bei manchen ist die große Packung je Kilo sogar teurer. Gemessen an derselben Sorte in verschiedenen Gebinden.
Auswertung ansehen →Die Eigenmarke ist nicht automatisch billiger
−29 % liegt die Handelsmarke beim Trockenfutter gegenüber der Herstellermarke
Handelsmarken gelten als der günstige Weg. Je Kalorie gerechnet liegen sie teils über Markenfutter, das im Ruf steht, teuer zu sein.
Auswertung ansehen →Die Atwater-Schätzung unterschätzt systematisch
−5,4 % weicht die mittlere von 254 Sorten ab, die kcal und Feuchtigkeit deklarieren
Die Formel, mit der fast alle Rechner den Kaloriengehalt schätzen, weicht messbar von der Herstellerangabe ab — nachgemessen an allen Sorten, die den Wert selbst deklarieren.
Auswertung ansehen →Wie weit die Monatskosten auseinanderliegen
27–54 € im Monat für einen 20-kg-Hund, vom günstigen Zehntel bis zur mittleren Sorte (Trockenfutter)
Derselbe Hund, derselbe Bedarf, dieselbe Rechnung — und trotzdem ein Vielfaches Unterschied, je nachdem was im Napf landet.
Auswertung ansehen →Nass oder trocken — was kostet mehr?
4,4× kostet Nassfutter je 1 000 kcal gegenüber Trockenfutter, je Median
Der Kilopreis lässt beide Arten ähnlich aussehen. Je Kalorie liegt das Nassfutter um ein Vielfaches darüber — und beim Hund spricht, anders als bei der Katze, kein Wasserbedarf dagegen.
Auswertung ansehen →Sagt die Packung, warum ein Futter teurer ist?
4/4 Gruppen, in denen sich die deklarierten Proteinwerte von günstigstem und teuerstem Preisviertel überschneiden
Der Preis je Kalorie spannt innerhalb einer Futterart bis zum Vielfachen. Protein und Fett auf der Packung bewegen sich dabei kaum — das ist eine Kostenaussage, keine über Qualität.
Auswertung ansehen →Was Leckerli je Kalorie kosten
6,2× kostet ein mittleres Leckerli je 1 000 kcal gegenüber einem mittleren Trockenfutter (Hund)
Der Napf wird verglichen, das Leckerli nicht. Je Kalorie gerechnet ist es das Teuerste, was ins Tier kommt — und weil es ein Anteil am Tagesbedarf ist und keine Zugabe, verschiebt es das Monatsbudget messbar.
Auswertung ansehen →Katzenfutter
1.220 erfasst · 1.188 mit PreisDer Kilopreis führt bei Katzenfutter in die Irre
80/88 Marken drehen die Reihenfolge um, sobald man je Kalorie rechnet
Derselbe Befund wie beim Hund, auf etwas schmalerer Grundlage: Der Katzenbestand trägt ihn mit 88 Marke-Art-Gruppen gegenüber 101 beim Hund. Was den Rang dreht, ist der Fettgehalt — nicht das Wasser.
Auswertung ansehen →Was Katzenfutter im Monat wirklich kostet
27–97 € im Monat für eine 4-kg-Wohnungskatze, mittlere 80 % der Nassfuttersorten
Derselbe Energiebedarf, dasselbe satte Tier — und trotzdem ein völlig anderer Betrag am Monatsende, je nachdem welche Dose im Napf landet.
Auswertung ansehen →Lohnt die Großpackung bei Katzenfutter?
26/166 Sorten sparen im größten Gebinde weniger als drei Prozent je Kilo
Bei der Katze geht es nicht um Säcke, sondern um Multipacks mit zwölf, achtzehn oder vierzig Portionen. Der erwartete Mengenrabatt fehlt überraschend oft ganz.
Auswertung ansehen →Nass oder trocken — was kostet die Katze mehr?
4,2× kostet Nassfutter je 1 000 kcal gegenüber Trockenfutter, je Median
Dieselbe Rechnung wie beim Hund, aber eine andere Antwort: Bei der Katze hält das Wasser im Futter dagegen. Sie trinkt von sich aus wenig und deckt einen großen Teil ihres Bedarfs über die Nahrung.
Auswertung ansehen →Wie die Zahlen entstehen
Grundlage sind die analytischen Bestandteile, die nach VO (EG) Nr. 767/2009 auf jeder Packung stehen müssen. Daraus wird die umsetzbare Energie berechnet: kcal/100 g = 3,5 × Protein + 8,5 × Fett + 3,5 × NFE. Gibt der Hersteller selbst einen kcal-Wert an, hat dieser Vorrang. Der Preis kommt vom Händler mit Abrufdatum. Mehr dazu unter Transparenz.
Die Datenbank ist kein Marktabbild. Sie enthält, was verbreitet gefüttert wird, nicht das gesamte Sortiment — Befunde daraus beschreiben diesen Ausschnitt, nicht den Gesamtmarkt. Wo eine Zahl auf wenigen Sorten beruht,steht das dabei. Jede dieser Seiten nennt am Ende ausdrücklich, wo ihre Aussage endet.
Nachrechnen lässt sich alles mit dem eigenen Tier: im Futterrechner, im Katzenrechner und im Kostenrechner.